Sie befinden sich aktuell in den Archiven des Blogs Gedanken zur Zeit für März, 2008.
31.3.2008 von Heinzemann.
Es war wieder mal wie immer. Da legt man Termine um bereitet alles vor und dann das!
Aber der Reihe nach. Jeden Montag nehmen wir an einer Wassergymnastik teil. Die findet zwischen 12.00 und 12.45 Uhr statt. So auch heute. Wir hatten alle Termine nach hinten verschoben, alles mögliche bedacht und sahen eigentlich keinen Grund das Ganze ausfallen zu lassen. Dann stellten wir fest, dass eine Pumpe im Hallenbad ausgefallen war. Wir riefen sofort einen Elektriker um festzustellen was kaputt war. Das war um 08.30 Uhr, also noch genug Zeit bis mittag. Der mußte einen Kollegen rufen, auf den wir warten mußten. Und wann kam der? Na klar, um 12.00 Uhr. Also war nix mit Wassergymnastik.
Wäre das das erste Mal vorgekommen hätte ich es ja noch verstanden. Aber es ist fast schon normal, wenn ich mir irgend was wichtiges vornehme kommt garantiert was dazwischen. Also sollte man sich vielleicht nichts mehr vornehmen? Und wer zum Teufel ist eigentlich dieser Murphy. Was habe ich dem eigentlich getan, dass er mich so straft?
Diese Formulierung geht zwar ursprünglich wohl auf John W. Campbell, Jr. zurück (siehe Finagles Gesetz), hat aber als Murphys Gesetz ihren Weg um die Welt genommen. Der Ingenieur Captain Murphy nahm 1949 an einem kalifornischen Testgelände beim Raketenschlitten-Programm der US Air Force teil, mit dem herausgefunden werden sollte, welche Beschleunigungen der menschliche Körper aushalten kann. Bei einem sehr kostspieligen Experiment wurden am Körper der Testperson 16 Messsensoren befestigt. Diese Sensoren konnten auf zwei Arten befestigt werden: auf die richtige und in 90° Abweichung von dieser. Das Experiment schlug fehl, weil jemand methodisch sämtliche Sensoren falsch angeschlossen hatte. Diese Erfahrung ließ Murphy sein Gesetz formulieren, das ursprünglich folgendermaßen lautete:
Na dann ist ja wohl alles klar, oder?
Euer
Heinzemann
Geschrieben in Allgemein | Drucken | Keine Kommentare »
29.3.2008 von Heinzemann.
Die Müllabfuhr ist auch nicht mehr das was sie mal war. Heute sind zwar ein paar Müllautos die Straße rauf und runter gefahren, aber die Braune Tonne ham se stehen lassen. Das hätten die sich mal vor ein paar Jahren erlauben sollen! Da wären die Fetzen geflogen. Will hoffen, dass wir hier nicht so Zustände wie in Neapel kriegen. Na ja, sie war eh noch nicht voll und es waren auch nur Eierschalen und Unkraut. Wie es bei meinen Nachbarn aussieht weiß ich nicht. Die sind jetzt jedenfalls stinkig. Genau wie ich … und die Braunen Tonnen. Werde mich wohl genau wie meine Nachbarn am Montag beschweren. Da werden wir aber kräftig Stunk machen. Man sollte es eigentlich mit Humor nehmen. Vielleicht haben die Müllmänner ja was verwechselt. Eigentlich sollten nur die DRK´ler streiken. Vielleicht gibt es ja da eine Art Solidarität. Die haben ja irgendwie was gemeinsam. Beide machen mächtig Krach wenn sie kommen. Die einen mit dem Martinshorn, die anderen mit den Tonnen. Die Arbeitskleidung ähnelt ja auch irgendwie. Nur bei den Müllmännern, korrekterweise heißt es Entsorger, ist sie orange, bei den DRK´lern rot. Beide sammeln irgendwelche ungesunden Sachen auf…. aber das führt jetzt zu weit glaube ich. Aber auf eine Entschuldigung von irgendeinem Verantwortlichen bestehe ich!!! Ein bischen Spaß muss halt sein. Kostet ja auch genug Kohle diese ganze Müllentsorgung. Da sollte wohl ein kleines Brieflein der Firma (pfffffft) drin sein. Das rahmen wir dann und hängen es aufs Klo. Da stinkt es manchmal auch.
Euer
Heinzemann
Geschrieben in Allgemein | Drucken | Keine Kommentare »